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Stipendiat Camilo Pachón aus dem Künstlerdorf nimmt den NSKKV mit auf eine Weltreise

Bereits zum zweiten Mal war Camilo Pachón, zurzeit Stipendiat des Künstlerdorfes Schöppingen, Gast des NSKKV. Hatten wir beim ersten Treffen in unserer Wagenbauhalle noch einen eher lockeren Erfahrungsaustausch, war Camilo jetzt hochoffiziell zur zweiten Elferratssitzung am 11.12.2021 der laufenden Session eingeladen, um uns von seinen karnevalistischen Erfahrungen und seiner Arbeit zu berichten. Für diese Veranstaltung galt natürlich 2G.

Zunächst ging es aber um die laufende Session 2021 / 2022, die bereits jetzt so ziemlich gelaufen ist. Mit den Weihnachtsträumen musste auch die letzte noch vakante offizielle Veranstaltung abgesagt werden. Der Rat nutzte die viele freie Zeit unter anderem für einige Beratungen über die Vereinssatzung

Dann aber folgte der Höhepunkt des Abends: Camilo nahm den Elferrat auf eine Reise um die Welt und durch sein künstlerisches Schaffen mit. Zwischenstopps in Südamerika (Barranquilla), Europa (Basel) und Afrika (Kamerun) standen auf dem Plan. Illustriert wurde der Vortrag von zahlreichen Bildern und Videos, das Dolmetschen übernahm unser Azubi Bernd Volmer.

Camilo Pachón, Stipendiat im Künstlerdorf, klärt den Elferrat über afrikanische Karnevalsbräuche auf.


Schnell hatte Camilo den Elferrat für die vielen verschiedene Brauchtümer begeistert und es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion. Ob kunterbunte afrikanische Phantasieuniformen, eine in recycelte Weihnachtsbäume gehüllte Blaskapelle aus Basel oder die besonders knapp gekleideten Karnevalisten aus Camilos Heimat Kolumbien – unserem Referenten war kaum ein Brauch fremd. Angesichts der wenigen zur Verfügung stehenden Karnevalstage im Jahr, musste Camilo die eine oder andere Feier auch schon mal mit einem gehörigen Jetlag in Angriff nehmen.

Wer in diesen farbenfrohen Uniformen aus Kamerun Parallelen zu deutschen Uniformen sieht, liegt richtig – die Uniformen sind angelehnt an die Karnevalsuniformen der früheren Kolonialmacht Deutschland


In seiner Zeit in Schöppingen entstand unter anderem eine farbenfrohe Maske aus Blättern die er dem Elferrat präsentierte – und die auch gleich anprobiert wurde. Weitere Exponate seien derzeit in Arbeit und werden Ende des Monats im Künstlerdorf präsentiert.

Camilo präsentierte unter anderem auch eine in Schöppingen entstandene Maske aus Blättern – die auch der Elferrat anprobieren durfte.


Camilos Botschaft war klar: Trotz gelegentlicher Unterschiede gibt es viel mehr Gemeinsamkeiten unter den Karnevalisten weltweit. Und auf diese Gemeinsamkeiten sollte man sich berufen, denn auch wenn in der nächsten Session wieder viele Veranstaltungen ausfallen müssen, hat der Karneval eine ungebremste Strahlkraft – weltweit.

Doch auch der karnevalistische Weltbürger Camilo hat noch nicht alles gesehen und erlebt und der Schöppinger Elferrat konnte ihm eine ganz besondere Erfahrung ermöglichen: Als Dank für seinen Vortrag zeichnete Topmanager Heiner Elfring Camilo im Anschluss mit dem Orden des Prinzen aus. Mit sichtlicher Begeisterung nahm dieser seinen ersten Karnevalsorden überhaupt entgegen.

Der allererste Orden – für jeden Karnevalisten etwas ganz Besonderes


Auf einen Karnevalsumzug in Schöppingen muss Camilo aber leider noch verzichten. Allerdings waren die meisten Elferratsmitglieder ganz angetan von Karneval bei sommerlichen Temperaturen wie in Kolumbien. Hei-a-kra-Bau im Sommer? Wäre vielleicht mal eine Überlegung wert….


Euer NSKKV

Hei-a-Kra-Bau


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Wer sich für die Arbeit von Camilo Pachón interessiert, kann sich diese auf Instagram unter @camilopachon ansehen. Seine Arbeiten aus seiner Zeit in Schöppingen wird er am 27. Dezember der Öffentlichkeit präsentieren.


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